2 Monate später…

Um mal mit einem Klischee zu beginnen: „Wie die Zeit vergeht!“ Ich würde an manchen Tagen sogar eher sagen: sie rennt! Seitdem das Community Projekt gestartet ist sind mehr als zwei Monate vergangen und was so einiges ist passiert: 2 Community Dinner, 2 ParkKnockLive Abende und unzählige Proben der vielen Formate. Mit steigenden Corona-Zahlen wird die Herausforderung, alles am Laufen zu halten, nicht kleiner. Alle immer wieder an die Maske und den Abstand zu erinnern, fühlt sich ein bisschen wie die Rolle der Spielverderber an. Aber alle im Team und im ganzen Theater machen das, damit es weiter geht.

Wenn ich dann bei den Veranstaltungen sitze, frage ich mich manchmal, wie würde es wohl gerade laufen, wenn wir keine Abstands- und Hygieneregeln einhalten müssten? Die Gruppen wären wahrscheinlich größer, Lukas müsste für viel mehr Menschen kochen und bei der Open Stage dürften alle wild durcheinander tanzen. Aber abgesehen davon: wenn wir den Corona-Smalltalk hinter uns haben, wird die Frage, wo „nur“ Bewegung aufhört und Tanz anfängt, dennoch diskutiert. Und ob man für Tanz Musik braucht oder ob das auch im Stillen funktioniert. Oder ob Selbstliebe eigentlich etwas Gutes ist und ab wann sie in Narzissmus umschlägt. Wie kann man Musik ohne Noten machen? Woher kommen eigentlich Hühner? Und was ist Bacalhau? Was passiert, wenn man bei einem Auftritt dreimal seinen Text vergisst? Wenn du in einem Workshop oder Veranstaltung warst, hast du dir diese Fragen vielleicht auch schon gestellt. Wenn nicht hast aber sicherlich auch schon erlebt, dass Corona uns zwar einschränkt, aber nicht aufhält, schon gar nicht was unsere Kreativität angeht.

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